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Verschiedene Infos zur Honorargestaltung

Liebe Leserinnen und Leser meiner Internetseite,

schön, dass Sie sich für meine Arbeit im musikalischen Bereich interessieren. Zunächst einige grundlegende Gedanken:

An dieser Stelle möchte ich, (sicherlich auch im Namen vieler Kollegen) zum Ausdruck bringen, dass Musikpädagogen und Musiker oft auf vielfältige Weise mitgeteilt bekommen, dass die Vermittlung und das Erlernen von Musik bzw. von Musikinstrumenten keine große Kunst ist. Tatsächlich ist es mindestens genauso schwer, wenn nicht noch schwerer, oder besser komplexer, als manch andere Tätigkeit. Machen Sie sich bitte ein Bild, indem Sie auch andere Seiten meiner Homepage lesen. Auf meinen Artikel der RP- online , „Was ein Musiklehrer leistet“, den Sie unter den Zeitungsartikeln finden, möchte ich unbedingt aufmerksam machen. Dort ist außerdem eine sehr gute Kolumne des Chefs der DM-Kette Götz Werner hinterlegt. Dort geht es um Bezahlung, Lebenszeit und Wertschätzung. Er formuliert mit anderen Worten genau meine Gedanken. Wenn man Musik hört und Musikern zuschaut, wird dem Außenstehenden das Gefühl der Leichtigkeit, Beschwingtheit und des Wohlbehagens vermittelt. Wieviel pädagogisches Geschick vom Instrumentallehrer dafür nötig war, bis es zu einer solchen musikalischen Darbietung kommen kann, kann von einem Menschen, der nie versucht hat ein Instrument zu erlernen, leider nicht ermessen werden.

Über diese Zeilen möchte ich es schaffen, uns Musiklehrern, die täglich versuchen Schülern und interessierten Menschen aller Altersgruppen musikalisches Wissen, Empfindungen und Ausdrucksmöglichkeiten über die Erlernung eines Instrumentes beizubringen, mehr Wertschätzung für unsere nicht leichte, aber wichtige und wundervolle Aufgabe entgegenzubringen.

Informieren möchte ich Sie darüber, dass Städtische- oder Kreismusikschulen eine Förderung erhalten und deshalb ein günstigeres Preisniveau haben als Lehrer, die ihren Unterricht freiberuflich auf privater Ebene anbieten. Privatschulen müssen alle anfallenden Unkosten selbst begleichen können. Vom Raumangebot, über Heizung, Strom, Wasser, Versicherungen, neuem Unterrichtsmaterial und anderen Abgaben bis hin zur privaten Rentenvorsorge bestreiten wir alles selbst. Das ist ebenfalls keine leichte Aufgabe. Bei Freiberuflern sind die nicht konstante Schüleranzahl und die damit verbundene Schwankung des ohnehin nicht üppigen Einkommens ein nicht zu vernachlässigender Unsicherheitsfaktor und eine zusätzliche Belastung. Nicht selten tragen wir, wie viele Künstler dazu bei, die Gruppe der Lebenskünstler zu bereichern. Natürlich möchten wir den Kunden nicht über Gebühr belasten, benötigen aber auf der anderen Seite genügend Geld um unsere Existenz abzusichern. In unseren Honoraren ist die Mehrwertsteuer schon enthalten. Weiter setzen sie sich zusammen aus der reinen Zeit, die wir mit unseren Kunden gemeinsam arbeiten, aus einer Vorbereitung, und oft aus einer Nachsorge, oder unserer Kreativität individuell extra für Sie, (geeignetes Notenmaterial suchen, bereitstellen, nach gewünschten Stücken oder der „Lieblingsmusik“ suchen, Überlegungen nachgehen wie ein gemeinsamer Weg weiter gehen, und was das Angebot noch bereichern könnte, usw……). Wir legen unseren Kunden nicht wie ein Werkzeug über das Wochenende, oder in den Ferien in die Ecke, irgendwie ist er auch dann oft in unseren Gedanken.

Innerhalb einer Unterrichtseinheit müssen wir immer flexibel auf den „ Jetztzustand“ des jeweiligen Kunden reagieren, die „pädagogische Trickkiste“ öffnen können und wie selbstverständlich die geeignete Hilfestellung, oder die Lösung des Problems parat haben. So kann ein Instrumentallehrer nur arbeiten, wenn er 100% beim Kunden ist. Mal kurz unkonzentriert sein geht bei dieser Arbeit nicht.

Arbeit, und besonders die am Menschen, hat einen besonderen Wert der zumindest angemessen honoriert werden muss. Das hat etwas mit Würde zu tun. „Geiz ist geil“, das geht hier gar nicht.

Die Preise möchte ich für meine verschiedenen Angebote auf dieser Homepage nicht alle auflisten. Sie liegen deutlich unter dem Preissegment der Angaben, die man über eine Honorarauskunft ermitteln kann. Wer dem Werteverfall nicht verfällt, handelt meines Erachtens nachhaltiger und gliedert sich damit in den gesunden Kreislauf des Gebens und Nehmens ein.

Bei mir, in meinem kleinen Unternehmen, ist der Kunde König und die Kundin Königin! Egal ob groß oder klein, jung oder alt, ich versuche jedem Menschen der zu mir kommt respektvoll zu begegnen. Ich bin bemüht um Sie und Ihre Zufriedenheit. Bitte informieren Sie sich, rufen Sie einfach an.